💼 DER GOLDENE REITER

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SCHÖNE NEUE ANDROID WELT

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handy-evolution was fĂŒr eine bunte welt.

mein altes lg smartphone hat vor ein paar tagen den geist aufgegeben.

mein erstes handy war vor 18 jahren das nokia 1611, die sim card war genau so gross wie eine kreditkarte.
gefolgt vom siemens c25, und vielen weiteren.
ein ganzes dutzend handy-leichen hat sich dank
den leidigen akkus oder ‚alzheimer‘ irgendwo in der software ĂŒber die ganze zeit angesammelt. und jetzt hab ich also das htc one m9.
bin ich jetzt etwa happy?
nei…iihhhn, nicht wirklich.
war in den ersten jahren der fortschritt noch erfreulicher natur,
Ă€rgere ich mich in den letzten 3-4 jahren leider von modell zu modell ĂŒber kaum mehr nachvollziehbare background-verknĂŒpfungen,
ohne dass man diese eliminieren könnte,
sowie total unlogische menĂŒfĂŒhrungen.
aber eben, selber einstellen ist gar nicht erwĂŒnscht.
so zĂŒchtet man sich den unmĂŒndigen konsum zombie heran
oder erzwingt es ganz einfach durch gezieltes neudesign der softwareprogramme,
die als sogenannte updates teilweise unbemerkt aufs handy geladen werden.
ĂŒbrigens die funtionen fĂŒr die das handy mal erfunden wurde, werden immer lausiger.
die tonqualitÀt bei gesprÀchen ist mieser als vor 10 jahren.
20 megapixel kamera hin oder her.
ungetrĂŒbter fortschritt sĂ€he anders aus.
denn einen guten photoapparat hatte ich schon frĂŒher.

p.s. unterdessen, fast zwei jahre sind vergangen bin ich beim z5 von sony angelangt, was die sache erst recht nicht besser macht. der akku ist so schwach auf der brust, das man fast angst hat das gerĂ€t ĂŒberhaupt zu benutzen. eigentlich ist hier alles nochmal schlechter als beim htc, die software scheint adhs zu haben 😂  leider hat das htc einen glasschaden erlitten als es von einem beistelltischen auf den boden fiel. und dafĂŒr verlangt das kartell der reparatur dienste glatt 300 sfr ! eine absurde welt, wenn man einem handy nachtrauert nicht weil es so gut war, sondern etwas weniger schlecht ! aah da fĂ€llt mir gerade ein: das grösste Ă€rgernis ĂŒberhaupt sind die ‚charger‘ und die kabel . die sind so lausig, dass sie nicht einmal ihren ersten geburtstag erleben. Zudem lassen sich kabel und charger oder auch nur ein teil davon nicht so ohne weiteres fĂŒr android gerĂ€te anderer herstellen verwenden. sonst erlebt man  sein blaues wunder wenn das handy nach 24 std nicht einmal 30 % geladen hat. nicht einmal hier schaffen es die hersteller einen einheitlichen kompatiblen standard zu etablieren. da nĂŒtzt es dann auch nicht viel, dass stecker und buchsen bei allen android gerĂ€ten standardisiert wurden. ein ziemlich schlechter witz !

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THE DESTROYER OF THE CULTIVATED SOCIETY

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THE WHEEL OF LEVITATION

hier sieht man, wie ein drehendes rad einen effekt erzeugt, der die schwerkraft aufhebt !

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UND TÄGLICH DREHT SIE SICH, DIE MÜHLE DES LEBENS.

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leider, sind die lautesten rufer
eigentĂŒmlicherweise immer dort zu finden,
wo der druck zur imperativen konformitÀt am grössten ist.
der sich immerzu materialisiert, im tÀglichen leiden,
und im bleiernen gift der selbstbeschrÀnkung.
es ist eine demĂŒtigung von körper und geist.
auf den ersten blick fÀllt es schwer,
die hohen priester dieser maschine,
die ‚ausĂŒber‘ und die ‚antreiber‘
die ĂŒber diesen perfiden mechanismus‘ wachen,
gelenkt nur durch ihre selbstreferenzielle borniertheit,
ĂŒberhaupt als verursacher detektieren zu können.
in ihrer grenzenlosen getriebenheit verankert,
und wie von unsichtbarer hand gelenkt,
sind die massen dazu aufgefordert,
unentwegt vorwĂ€rts zu stĂŒrmen.
dies ist der prozess,
welcher wie ein‘generator’
die entfesselung der menscheit am laufen hÀlt,
sie sogar wie eine art ewige,
fleisch gewordene höllenmaschine,
ĂŒberhaupt erst möglich gemacht hat.

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DIE ENTFESSELUNG DER WELT â˜œ

 

die entfesselung der welt ☜
wenn man sieht mit welcher leichtfertigkeit die journalisten der weltweiten leitmedien den ost-west konflikt aufs neue
jeweils einseitig anheizen und ideologisch befeuern,
frage ich mich, ob sie ernsthaft wissen was sie da tun.
bei solchen konflikten verhÀlt es sich,
Àhnlich wie in der physik bei gegenlÀufigen wellen,
wo es beinahe unmöglich ist voraus zu sehen,
ob,wo und wie, sich die sache aufzuschaukeln beginnt,
und eventuell entsprechend der krÀfte
zu einer monsterwelle kulminiert, deren zerstörungspotential
sich dann unaufhaltbar den weg durch die welt bahnt.
dieser mechanismus hat auch auf gesellschaftlicher ebene, wie z.b. jetzt im ukraine konflikt,
analog fĂŒr alle konfliktparteien und ihre handlungen,
genau die gleiche brisanz.
aber die ignoranz scheint grenzenlos,
und so finden sich in der krisenlogik
immer schneller bald die absurdesten argumente,
um das eigene vorgehen mit hinweis
auf die gegenseite, als alternativlosigkeit zu erklÀren.
dadurch legitimiert dieser imperativ
jede gewalt wie etwas höheres,
fĂŒr die menschen nicht kontrollierbares, fast religiöses.
und wenn sich etwas unserer macht entzieht,
also unsere logik zu enden scheint ,
entsteht sehr schnell der zirkelschluss:
in dem fall muss es also unabwendbar sein.
ist es nicht, oder ?
denn, die eine ungeheuerlichkeit wird ja nicht etwa
durch die folgende tat der gegenseite
etwa moralisch gerechtfertigt oder im nachhinein aufgehoben und ist wohl bestimmt auch nicht a priori eine heldentat.
sonst wĂŒrde sich ja jedes prinzip von verantwortlichkeit
des handelns zum voraus schon ad absurdum fĂŒhren,
und die schleusen zum uferlosen öffnen.
der kern des problems, aus dem heraus sich konflikte beschleunigen, ist doch die unfÀhigkeit oder der unwille,
sich auf substanzielle weise mit den argumenten
der anderen seite selbstreflexiv auseinander zu setzen.
denn dann stĂŒnden eventuell auch aspekte der eigene ansicht zur disposition.

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DAS PIKIERTE VERHALTEN EINER, WIE AUS DER ZEIT GEFALLENEN ALTEN LADY.

https://locodeno.wordpress.com/wp-admin/media-upload.php?post_id=562&type=image&TB_iframe=1&width=240&height=310

die usa mĂŒssen neuesdings erfahren, dass ihr rĂŒcksichtsloses verhalten,das im wesentlichen zu ihrer oekonomisch-militĂ€rischen dominanz auf kosten anderer beigetragen hat,

von einigen lÀndern nicht mehr so einfach hingenommen wird.
amerika fĂŒhrt sich auf wie die pikierte lady, die nicht weiss wie ihr geschieht, und bezeichnet jedes handeln,
das sich nicht automatisch ihren interessen unterordnet als agression gegen demokratie und freiheit.
anstatt sich auf eine strategie der verstĂ€ndigungs-politik auszurichten, packen sie lieber noch eine ’schippe‘ drauf bei ihrer konfrontations-taktik.
dass sie damit bis jetzt noch nicht den totalen schiffbruch erlitten haben, ist wohl nur der tatsache geschuldet,
dass die usa neben einem total devoten europa, eine absolute deutungshoheit ĂŒber die weltweiten medien inne haben.
es muss einem schon zu denken geben,
wie es um das benehmen der usa in wirtschaftlichen belangen in vielen lÀndern dieser welt so bestellt ist,
wenn man vor vielen jahrzehnten schon folgendes im fritschy, einem lehrbuch fĂŒr business english nachlesen konnte:
whatever foreign field we may cultivate as exporters,
there is one big old fellow who usually behaves,
as if the place belongs to him already !

dieser satz beschreibt doch prÀzise, wo genau einer der kernpunkte dieses verhaltens liegt .

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EIN HÖLLENRITT IN RICHTUNG ABGRUND

ich fordere merkel und gauck auf sich schon mal einen kampfanzug zu kaufen,
um sich als folge ihrer aufwiegelungspolitik tatkrÀftig an forderster front,
dann als erste zum kriegseinsatz und einer sinnlosen verreckerei melden zu können.
es ist schon verrĂŒckt dass man nur zuschauen kann,
wie im windschatten der gedenkfeiern fĂŒr die opfer des 1.weltkriegs,
die beiden in der ddr aufgewachsenen politprotagonisten merkel und gauck, ungehindert ihr amt so unverfroren missbrauchen,
um ihren tiefen kanzerogen-patologischen russlandhass voll auszuleben,
und wie sie darauf geradezu erpicht zu sein scheinen,
diesen verselbstÀndigungs-mechanismus ins uferlose inflationieren zu lassen,
ohne dass dabei jemand willens wÀre oder den mut hÀtte,
diese beiden reiter der alternativlosen apokalypse zur raison zu bringen,
bevor es zum point of no return kommt.

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RE-KONFIGURATION DER REALITÄT â˜œ

meine mail an die zdf-heute redaktion,
nach einer erneuten, absoluten ungeheuerlichkeit in der ukraine-berichterstattung durch deren ideologisch eingefÀrbte brille.
damit wurde der bogen vom zdf meiner ansicht nach definitiv ĂŒberspannt.

hier die entsprechende e-mail ans zdf:
guten tag,
die darstellung eines sachverhaltes kann gewiss zu unterschiedlichen interpretationen fĂŒhren.
aber ich frage mich schon, wie es mit journalistischen grundsÀtzen vereinbar ist,
und welche ziele man damit zu erreichen gedenkt,
wenn sie ĂŒber den konflikt in der ostukraine, in der zdf heute-sendung vom 6.8.2014 um 16:00 vermelden :

⇹ ‚ die pro russischen separatisten belagern seit monaten das donezker gebiet.‘

das wort ‚belagern‘ entspricht in diesem zusammenhang
auch schon nach der rein militÀrisch-technischen definition, nicht einmal im entferntesten der momentanen gefechtslage.
die diesbezĂŒglich relevanten kombatanten der aufstĂ€ndischen seite,
befinden sich bekanntermassen auf dem gebiet von donezk.
die ukrainische armee hat somit den auftrag, das zur ‚autonomen‘ zone erklĂ€rte gebiet zurĂŒck zu erobern,
und es wieder fĂŒr die staatliche hoheitsgewalt, bestehend aus der kiewer regierung und deren verwaltung verfĂŒgbar zu machen.

ihre art der darstellung erzeugt, kraft des wortes ‚belagern‘ beim bĂŒrger den gezielten eindruck,
es seien die separatisten, welche die stadt donezk und deren bewohner angreifen wĂŒrden.
auch ohne spekulation ĂŒber das zustandekommen ihrer meldung,
schafft man im rahmen der brisanz, dieser auch fĂŒr deutschland bedrohlichen situation,
mit einer derartigen  parteiname, bestimmt kein deeskalation förderndes klima.
ich finde es mehr als bedenklich, wenn ein auf seriösitÀt wert legender sender es zulÀsst,
dass auch nur der eventuelle eindruck, eines einseitigen bedienens von interessen entstehen könnte,
indem wie hier geschehen, durch  eine ‚reziproke‘ wortakrobatik geschichtsklitterung betrieben wird.

meine kritik möchte ich keinenfalls als stellungsnahme fĂŒr irgendeine der kriegsparteien verstanden wissen,
denn nachdem es das ‚grösste verbrechen‘ der politik war, den krieg ĂŒberhaupt erst zu zulassen,
machen sich in der darauf folgenden ‚raserei‘, jeweils alle parteien mehr oder eher noch mehr schuldig !

nachdem mir zudem in letzter zeit gleich mehrmals, eine im satzkontext falsche wortwahl ,
fall fehler sowie falsche singular/plural setzung aufgefallen ist, (bin ĂŒbrigens kein deutschlehrer)
ist es mir ein anliegen mit dieser kritik an sie zu gelangen.

gruss                            stephan frigg-kossien

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ALLES SCHALL UND RAUCH

kein einziger journalist stellt sich fragen,
die eigentlich sofort auf der hand lÀgen, wenn man den sachverhalt tatsachlich erhellen wollte.
prioritÀr wÀre doch die frage zu den spezifischen flugphysikalischen parametern.
warum schlug der flieger auf dem gebiet der autonomen republik donezk auf ?
wÀre der jet von diesem gebiet aus abgeschossenen worden,
wÀre er doch nicht wie ein stein vom himmel gefallen,
sondern hÀtte bei einer flughöhe von 10 km und einer geschwindigkeit von 900 km/h,
wÀhrend der dauer des absturzvorgangs in richtung boden,
nur schon aus grĂŒnden der physik, noch eine nicht zu unterschĂ€tzende strecke zurĂŒckgelegt.
zu beachten wĂ€ren dabei natĂŒrlich die meteorologischen verhĂ€ltnisse,
sowie der zustand des flugzeuges nach einem allfÀlligen raketentreffer.
lĂ€ge es unter berĂŒcksichtigung dieser fakten und der annahme der raketenhypothese nicht nĂ€her,
daraus zu schliessen, dass das flugzeug von einem punkt aus,
der viele kilometer vor dem gebiet der aufstÀndischen republik liegt, beschossen wurde ?
vor allem ist es auch sehr befremdlich, dass im westen unterschlagen wird, dass die ukraine sich weigert die aufzeichnung des sprachverkehrs von der ukrainischen luftleitstelle und den piloten der maschine von malaysian air öffentlich zu machen. zudem ist es schleierhaft wieso niemand eine erklĂ€rung dafĂŒr verlangt, warum die maschine ausgerechnet in diese luftstrasse umdirigiert wurde, im gegensatz zu etlichen flugzeugen,welche diesen abschnitt zuvor passiert hatten ?
dann sollte man fragen: qui bono ?
zu allerletzt wĂŒrde wĂŒrde so eine verwerfliche aktion den seperatisten zum vorteil gereichen. der ’schwarze peter‘ wird ihnen jetzt schon uni-sono von westlicher seite aus zugeschoben,unter aufbringung jeder x-beliebigen spekulation.
allein der seite der ukrainischen streitkrĂ€fte könnte eine ‚false flag’operation als legitimation dienen, und kĂ€me wie gerufen,
um einen militĂ€rischen brachialeinsatz, unter anwendung aller mittel fĂŒr die schnelle niederschlagung allen widerstandes zu nutzen.
notabene in einem gebiet wo die anwendung schwerer militĂ€rischer mittel, eigentlich niemals hĂ€tte erlaubt werden dĂŒrfen.(durch die mobilmachung der armee gegen teile des eigenen volkes, glaubt doch wohl nicht einmal der grösste optimist, dass die kombatanten jemals wieder wie ein herz und eine seele zusammen leben können, wenn schon der blosse befriedungsvorschlag von den abgeordneten der KP dazu fĂŒhrt, dass es in der rada zu tumultartigen szenen kommt an dessen ende porotschenko den antrag zum verbot der KP unterschreibt)
welchen vorteil russland, das sicher massive sanktionen aus dieser angelegenheit zu befĂŒrchten hat, daraus jetzt genau ziehen sollte, ist mir ziemlich schleierhaft.
nichts desto trotz konnte man schon heute morgen den anlaufenden medien-tsunami beobachten,
mit immer grösseren bashingwellen gegen russland und prÀsident putin.
es ist beinahe unglaublich wie einseitig die gleichgeschaltete berichterstattung
von ard und zdf abgespuhlt wird, und dabei wie ein gut geölter indoktrinations-generator funktioniert.
immer mehr werden fakten aus geprĂŒften quellen durch blosse behauptungen ersetzt.
was kĂŒmmern einem die sachverhalte. vor allem, wenn dadurch die bevorzugte ideologie desavouiert wird.
immer dreister wird wunschgemÀss, entgegen jediglicher vorherrschender faktenlage,
eine passgenau zurecht-designte ‚realitĂ€t‘ kurzum per befehlstruktur herbeikonfiguriert.
es ist deprimierend, dass europa nicht den willen aufbringt,
dieser roll back strategie aus den denkschmieden amerikanischer think-tanks
einen selbstbewussten eigenen weg entgegenzusetzen.
wie verzweifelt eindimensional muss das denkmodell der tonangebenden machtzirkel ausgestaltet sein,
und viel schlimmer, welch abgrundtiefe herrenmensch verblendung und welch progressiv-exponentieller zynismus,
die sich durch solche persönlichkeits-deformationen manifestieren
und sich dergestalt einen weg in die welt zu bahnen wissen,
von wo aus sie ihre apokalyptischen reiter mit sardonischer mine, zu immer neuen ufern eilen lassen, den ufern des kapitals. der schnöde mammon ist es, der die spirale des konspirativen befeuert und die gewalt endlos weiter treibt.
darum auch der versuch das astronomisch wuchernde, sich jeder begrenzung entziehende wachstum von immer neu erzeugtem kapital,
das in die westlichen finanzwelt gepumpt wird, einer kontrollierbaren fluktuation zu unterwerfen.
denn es erzeugt einen unaufhörlichen bedarf an entsprechenden investitionsmöglichkeiten.
dieser strom fĂŒhrt dazu, dass in beschleunigender form, kein stein mehr auf dem anderen bleibt.
alle staatlichen institutionen geraten, eine um die andere in den sog dieses zerstörenden wahnsinns.
erarbeitete vermögenswerte des volkes werden sukzessive in wenige private hĂ€nde ĂŒberfĂŒhrt,
inklusive den jÀhrlich wiederkehrenden renditen, und damit unwiderruflich von jeder mitbestimmung,
einflussnahme und von finanzieller teilhabe abgeschnitten.
durch gezieltes abwirtschaften von infrastruktur, mittels der von lobbyarbeit herbeigefĂŒhrten
verknappung der finanzmittel kann der korrekte betriebsablauf immer mehr gestört werden.
dann entsteht eine abwÀrts-spirale mit wachsendem privatisierungsdruck.
z.b.  bei staatlichen: liegenschaften, wasser, schule, renten, bahn, strasse, kultur usw. (in der ukraine haben sich gerade die komunalen gebĂŒhren verdreifacht)
all das sind die zugrunde liegenden aspekte des masterplans, wieso man russland jetzt so dezidiert in die ecke stellt, und es als ultimativen bösewicht brandmarkt.
man will an die werte des landes, um so neue möglichkeiten fĂŒr die kapitalanleger zu schaffen, wodurch man ganz russland der logik der neofeudalistischen westlichen verwertungsmaschinerie unterwerfen kann.
vor allem sollen die profite auf die konten westlicher protagonisten umgeleitet werden.
die frage bleibt: wer ist der profiteur der tieferen vorgÀnge rund um die ukraine ?
der generalstabmĂ€ssig implantierte russlandhass hat ein ganzen volk inklusive der verluderten oligarchenkaste ergriffen und sich zu einer unkontrollierbaren raserei mit pathologischen zĂŒgen ausgeweitet. ganz soweit sind wir hierzulande sicher noch nicht, aber in vielen redaktionen wird die methode nach dem motto praktiziert:
putin-image böse, dann artikel gut! da heiligt schnell mal der zweck die mittel und man bedient sich bedenkenlos jeder noch so windigen ‚quelle‘. in den letzten monaten beginnt dieser mechanismus schule zu machen und so mancher deutsche artikel liest sich eher wie ‚tumbe‘ propaganda.
wem nĂŒtzt dieses agitieren fĂŒr die destabilisierung der welt ? denn hier ist nicht nur zufall am werk, auch wenn dies immer wieder gern genommen wird, um aus der undefinierbaren ‚kaffeesatz-gemengelage‘ heraus, sogleich mirakulös und mit alleinstellungsmerkmal den ‚russischen satan als urheber zu detektieren.
die elementarsten ablĂ€ufe des ereignisses werden in den leitmedien gerne’ĂŒbersehen‘ und im schatten gelassen,von wo aus sie bevorzugt im einförmigen grundrauschen der geschichte unbemerkt untergehen.
wer ist der architekt dieser lobotomisierung ?

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SIE VERBREITEN VERZWEIFLUNG UND NENNEN ES FRIEDEN (TACITUS)

War Alan Greenspan wirklich so dĂ€mlich, wie er in seiner Rolle bei der Entstehung der jĂŒngsten Immobilien-Spekulationsblase aussieht, die droht das gesamte System der auf Schulden basierenden westlichen Wirtschaft zum Einsturz zu bringen? War tatsĂ€chlich etwas, das so unschwer vorherzusehen war der Auslöser fĂŒr Verluste in einem Ausmaß, das das globale Finanzsystem zerstören könnte? Oder wurde es vielleicht „zufĂ€llig mit Absicht“ angerichtet? Und wenn das so war, warum?

von Richard C. Cook
Global Research, 27. MĂ€rz 2008

Wenden wir uns derjenigen US-amerikanischen Persönlichkeit zu, die von Verschwörungstheoretikern am hÀufigsten als das Epizentrum aller möglichen geheimen Elite-PlÀne genannt wird. Das ist David Rockefeller, der 92 Jahre alte MultibillionÀr und oberste Pate der globalen Finanzelite.

Der ausfĂŒhrliche Beitrag ĂŒber Rockefeller auf Wikipedia gibt die folgende Version einer gefeierten Aussage wieder, die er angeblich in einer Eröffnungsrede bei der Bilderberg-Konferenz in Baden-Baden in deutschland im Juni 1991 gemacht hat:

„Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wĂ€re uns unmöglich gewesen, unseren Plan fĂŒr die Welt zu entwickeln, hĂ€tten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand fĂŒr die ganze Menschheit. Die supranationale SouverĂ€nitĂ€t einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen.“

Diese Rede wurde vor 17 Jahren gehalten, als in den USA die Regierung Clinton ihre Amtszeit gerade begonnen hatte. Rockefeller spricht von „wir“ und „uns“. Diese „wir“ so sagt er, haben seit annĂ€hernd vierzig Jahren Treffen abgehalten. Wenn man die 17 Jahre dazurechnet, die seit der Rede vergangen sind, heißt das, daß solche Treffen seit 57 Jahren stattfinden – die Zeitspanne zweier ganzer Generationen.

Weltregierung

Nicht nur hat „wir“ einen „Plan fĂŒr die Welt“ entwickelt. Der Versuch diesen Plan zu „entwickeln“ war offensichtlich auch erfolgreich, jedenfalls in Rockefellers Sicht. Das letztendliche Ziel von „uns“ ist es, die „supranationale SouverĂ€nitĂ€t einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt“ zu schaffen. Dies wird seinen Worten zufolge zu einer „Weltregierung“ fĂŒhren, „die nie wieder Krieg kennen wird.“

Nur um den Gedanken einmal durchzuspielen, lassen Sie uns annehmen, daß David Rockefeller eine so bedeutende und mĂ€chtige Person ist, wie er anzunehmen scheint. Nehmen wir den Mann ernst und gehen einmal davon aus, daß er und „wir“ in gewissem Maße erfolgreich waren. Die wĂŒrde bedeuten, daß die wesentlichen Entscheidungen und Ereignisse seit Rockefellers Rede 1991 wahrscheinlich ebenfalls Teil des Planes waren oder wenigstens seinen Inhalt und seine Absicht widerspiegelten.

Daher können wir durch eine Untersuchung dieser Entscheidungen und Ereignisse feststellen, ob Rockefeller in der Tat mit seiner EinschĂ€tzung Recht, daß das Utopia, das ihm vorschwebt, dabei ist verwirklicht zu werden, oder wenigstens daß seine Realisierung nĂ€hergerĂŒckt ist. Ohne festgelegte Reihenfolge sind das Folgende einige dieser Entscheidungen und Ereignisse:

Export von ArbeitsplÀtzen

Die Umsetzung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA durch die Regierungen Bill Clinton und George W. Bush hat sowohl die Beseitigung von Millionen von ArbeitsplÀtzen im produzierenden Gewerbe bewirkt, als auch die Zerstörung von amerikanischen Bauernfamilien zugunsten des globalen Agrobusiness.

Ähnliche Freihandelsabkommen, darunter solche unter Schirmherrschaft der Welthandelsorganisation haben zum Export von weiteren Millionen von ArbeitsplĂ€tzen in der Produktion nach China und andernorts gefĂŒhrt.

Das durchschnittliche Familieneinkommen in den USA hat bestÀndig abgenommen, wÀhrend der Anteil der obersten Einkommensschichten am Wohlstand der Nation enorm gewachsen ist. Einige Hedgefonds-Manager an der Wallstreet verdienen eine Milliarde Dollar im Jahr, wÀhrend sich die Zahl der Obdachlosen, darunter auch Kriegsveteranen, der Millionengrenze nÀhert.

Die Spekulationsblase am Immobilienmarkt hat zu einer gewaltigen Inflation der Immobilienpreise in den Vereinigten Staaten gefĂŒhrt. Millionen von Eigenheimen fallen aufgrund von Zwangsversteigerungen in die HĂ€nde von Bankiers. Die Kosten fĂŒr Grund und Boden und fĂŒr Mieten hat Familienunternehmen in der Landwirtschaft ebenso dezimiert wie kleine Unternehmen. Steigende Steuern auf das Eigentum aufgrund von ĂŒberhöhten EinschĂ€tzungen der GrundstĂŒckspreise haben Millionen von EmpfĂ€ngern niedriger und mittlerer Einkommen aus ihren HĂ€usern getrieben.

Umverteilung durch Bankrott

Die Tatsache, daß Bankiers jetzt die nationalen Geldsysteme insgesamt im Rahmen von Gesetzen kontrollieren, nach denen neues Geld nur durch Kredit gegen Zinsen ins System eingefĂŒhrt werden kann, hat eine enormen Schuldenpyramide bewirkt, die kurz vor dem Zusammenbruch steht. Dieses „monetĂ€re“ System wurde von Ökonomen an der UniversitĂ€t von Chicago entwickelt, die von der Familie Rockefeller gefördert wurden. Der Trick ist, daß wenn die Pyramide einstĂŒrzt und alle ruiniert sind, die Banken, die Geld „aus dem Nichts“ geschaffen haben, in der Lage sind, Vermögenswerte fĂŒr Pennies aufzukaufen, wie J.P. Morgan sich jetzt anschickt, es mit Unternehmen zu tun, die der Carlyle Capital Gruppe gehören. Eine Kontrolle der Finanz-Industrie, die diesen Namen verdiente, wurde von der Regierung aufgegeben und Politiker, die dem im Wege stehen, wie etwa Eliot Spitzer, werden vernichtet. (vgl. diesen Artikel von Rob Kirby auf informationclearinghouse)

Steigende Preise und Hunger

Die gesamte Steuerlast durch Bundesregierung, Regierungen der Staaten und lokale Verwaltungen ĂŒbersteigt mittlerweile 40 Prozent des Einkommens und steigt weiter. WĂ€hrend die Rezession beginnt, hebt der von den Demokraten kontrollierte Kongreß scheinheilig die Steuern sogar fĂŒr die mittleren Einkommen weiter an, wĂ€hrend er gleichzeitig die minimale „Stimulierungs“-RĂŒckvergĂŒtung unterstĂŒtzt. Sowohl SteuerrĂŒckstĂ€nde als auch Studiendarlehen werden nicht lĂ€nger im Rahmen des Schutzes vor Bankrott erlassen.

Die Benzinpreise steigen, wĂ€hrend gleichzeitig Firmen wie Exxon-Mobil Rekordgewinne verzeichnen. Die Preise fĂŒr andere WirtschaftsgĂŒter, darunter auch die Preise fĂŒr Nahrungsmittel, steigen bestĂ€ndig, wobei einige LĂ€nder sich bereits an den Rand von Hungersnöten gedrĂ€ngt sehen. (vgl.: politblog.net ) Die ErnĂ€hrung von 40 Millionen Menschen in Amerika wird offiziell als „nicht gesichert“ eingestuft.

Die Kontrolle der Konzerne ĂŒber Wasser und mineralische Rohstoffe hat vieles von dem beseitigt, was an öffentlichen AllgemeingĂŒtern zur VerfĂŒgung stand, und die Deregulierung der Energieerzeugung hat vielerorts zu massiven Steigerungen der Strompreise gefĂŒhrt.

Die Vernichtung von Familienunternehmen in der Landwirtschaft in den Vereinigten Staaten durch NAFTA (und desgleichen die Vernichtung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben in Mexico und Kanada) fand ihre Entsprechung in der Politik des Internationalen WĂ€hrungsfonds und der Weltbank gegenĂŒber anderen Nationen. In der ganzen Welt ist aufgrund des „Washingtoner Konsens“ die Erzeugung landwirtschaftlicher GĂŒter in erster Linie fĂŒr den Export an die Stelle lokaler Selbstversorgung getreten. Landflucht hat die Bevölkerung der riesigen Slums in den Außenbezirken der StĂ€dte von unterentwickelten LĂ€ndern anschwellen lassen.

Kriege in aller Welt

Seit den 80er Jahren fĂŒhren die USA Kriege in aller Welt – entweder direkt oder durch Stellvertreter. Das frĂŒhere Jugoslawien wurde von der NATO zerstĂŒckelt. Gedeckt durch den 11.September und im Rahmen von vorgefertigten PlĂ€nen sind die USA gegenwĂ€rtig dabei, den Nahen Osten militĂ€risch zu erobern und dauerhaft zu besetzen. Derzeit wird die globale Einkreisung von Rußland und China umgesetzt und ein neuer Schub zur Militarisierung des Weltraums hat begonnen. Die westlichen MĂ€chte sind ganz eindeutig dabei, sich wenigstens auf die Möglichkeit eines weiteren Krieges vorzubereiten.

Der Ausweitung des militĂ€rischen Imperiums der Vereinigten Staaten steht die Schaffung eines totalitĂ€ren Systems der Überwachung im eigenen Land gegenĂŒber, unter dem die privaten AktivitĂ€ten der BĂŒrger mit Hilfe von Technologien und Systemen verfolgt und bespitzelt werden, die unter dem Vorwand des „Kriegs gegen den Terror“ installiert wurden. Man beginnt damit, Mikrochips fĂŒr Überwachungszwecke in Menschen einzupflanzen. Der militĂ€risch-industrielle Komplex ist zur grĂ¶ĂŸten und erfolgreichsten Industrie des Landes geworden. Tausende von Planern sind damit beschĂ€ftigt, neue und bessere, offen sichtbare und verdeckte Wege und Verfahren zu entwickeln, um auswĂ€rtige und innere „Feinde“ zu vernichten.

Gleichzeitig haben die USA unter allen LĂ€ndern auf der Welt den grĂ¶ĂŸten Anteil von inhaftierten BĂŒrgern. Dazu besteht das tĂ€gliche Leben von Millionen von Menschen aus einer niederdrĂŒckenden Last von Regierung, Versicherungen, FinanzgebĂŒhren, Kosten und Papierkram. Die einfachsten GeschĂ€fte werden durch die gebĂŒhrenpflichtigen TĂ€tigkeiten von Buchhaltern und AnwĂ€lten, BĂŒrokraten, Maklern, Spekulanten und MittelsmĂ€nner verteuert.

Um das Ganze abzurunden haben die sich verschlechternden Bedingungen des tĂ€glichen Lebens zu einem enormen Anstieg von streßbedingten Krankheiten ebenso wie zu einer Epidemie von Alkohol- und Drogensucht gefĂŒhrt. Sogar Regierungen in aller Welt beteiligen sich am Drogenhandel. Anstatt daran zu arbeiten, den Streß zu vermindern, fördert die öffentliche Poltik eine riesige Industrie, die verschreibungspflichtige Drogen herstellt und sich an der sich verschlechternde öffentlichen Gesundheit bereichert, indem sie Symptome anstelle von Ursachen behandelt.

Diese Liste sollte uns genĂŒgend Grundlage geben, um einen Schritt weiterzugehen und eine unbequeme Frage zu stellen: Wiederum angenommen, daß alle diese Dinge Teil des Elite-Plans sind, den Herr Rockefeller sich brĂŒstet entwickelt zu haben, ist es dann nicht merkwĂŒrdig, daß die gewĂ€hlten Mittel, um „Frieden und Wohlstand fĂŒr die gesamte Menschheit“ zu erreichen, so viel Gewalt, Betrug, UnterdrĂŒckung, Ausbeutung, Schiebung und Diebstahl beinhalten?

Schöne Neue Welt per Völkermord

In der Tat scheint es mir so zu sein, daß „unser Plan fĂŒr die Welt“ auf Völkermord, polizeilicher Kontrolle ganzer Bevölkerungen und gewaltsamer Inbesitznahme der Ressourcen der Welt durch die Finanz-Elite und ihre Politikermarionetten und die MilitĂ€rs basiert.

Um es deutlich zu sagen: Ist ein besserer Weg vorstellbar, all dies zu bewerkstelligen, als durch einen allem Anschein nach durchorganisierten Plan, den Menschen in aller Welt die FĂ€higkeit zu nehmen, ihre Nahrung selbst zu erzeugen? Völkermord durch Aushungern mag zwar langsam sein, aber er ist sehr effektiv. Vor allem, wenn die Verantwortung auf „die KrĂ€fte des Marktes“ geschoben werden kann.

Ist es möglich, daß diese „wir“, die all diese Dinge tun, darunter auch der große David Rockefeller höchstpersönlich, lediglich gemeine Kriminelle sind, die irgendwie an die Schaltstellen der Macht gelangt sind? Wenn das so ist, dann sind diese Leute Verbrecher, die alles in ihrer Macht stehende getan haben, um ihren RĂŒcken zu decken und ihre Spuren zu verwischen, unter anderen indem sie das Erziehungssystem und das Monopol der Mainstream-Massenmedien in ihren WĂŒrgegriff genommen haben.

Eines ist sicher: Amerikas WĂ€hler haben all diesem niemals bewußt zugestimmt (und die WĂ€hler andernorts ebenfalls nicht. A.d.Ü.).

Richard C. Cook war frĂŒher als Analyst fĂŒr die US-amerikanische Bundesregierung tĂ€tig. In seiner Laufbahn arbeitete er fĂŒr die U.S. Civil Service Comission US (Kontrollinstanz fĂŒr die RegierungsbĂŒrokratie), die Food and Drug Administration (Behörde fĂŒr die Sicherheit von Lebens- und Arzneimitteln, das Weiße Haus unter Jimmy Carter, die NASA und das U.S. Treasury Department (US-Finanzministerium)

Quelle: http://www.globalresearch.ca

Übersetzt vom Englischen ins Deutsche von Hergen Matussik, einem Mitglied von Tlaxcala, dem Netzwerk von Übersetzern fĂŒr sprachliche Vielfalt (tlaxcala@tlaxcala.es, http://www.tlaxcala.es). Diese Übersetzung unterliegt dem Copyleft: Sie kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verĂ€ndert wird und daß sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden.

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WIE GELD ZU MEHR GELD, UND DANN ZU MACHT WIRD .

http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/03/13/finanzkapitalistische-strukturen-der-macht/

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INSIDE WESTERN INSTITUTIONS – DEEPER SENSE OF IWF + WORLDBANK.

Internationaler WĂ€hrungsfonds (IWF) und Weltbank

Zwei Instrumente zur Zerstörung von Nationen

Interview mit Michel Chossudovsky
Jared Israel, Emperors-Clothes.com – 18.4.2000

Die „gute“ Weltbank, die vorgibt, die Armut auf der Welt zu bekĂ€mpfen, der „böse“ IWF, der die Interessen des reichen Westens durchsetzen soll – beide gehören zusammen. Gemeinsam mit NATO, CIA usw. sorgen sie dafĂŒr, dass die Reichen reicher und die Armen Ă€rmer werden. Welcher Methoden sich der „demokratische Westen“ dabei bedient, erfahren Sie in diesem Interview mit dem bekannten kanadischen Wirtschaftswissenschaftler Professor Michel Chossudovsky.

Michel Chossudovsky: Wenn eine IWF-Delegation in ein Land kommt und den Abbau sozialer und wirtschaftlicher Einrichtungen als Voraussetzung fĂŒr die GewĂ€hrung von Krediten verlangt, unterscheidet sich das nicht besonders von der physischen Zerstörung durch NATO-Bombenangriffe. Der IWF verlangt die Schließung von KrankenhĂ€usern, Schulen und Fabriken. Von den Kosten her ist das natĂŒrlich viel effizienter als die Bombardierung dieser KrankenhĂ€user, Schulen und Fabriken, wie sie es in Jugoslawien betrieben haben, aber das Ergebnis ist ziemlich gleich: die Zerstörung des Landes. Der IWF verfĂŒgt ĂŒber das MAI – das Multilaterale Abkommen ĂŒber Investitionen. Das ist das endgĂŒltige Abkommen betreffend Investitionen. Die Unterschrift unter dieses hat die wirtschaftliche Zerstörung des angepeilten Landes zur Folge. Und – Krieg ist einfach die letzte Konsequenz aus dem MAI.

Jared Israel: Was halten Sie von den Forderungen der Menschen, die derzeit in Washington protestieren?

Viele Menschen sind nach Washington gekommen, um gegen das Bretton Woods-System zu protestieren, den IWF und die Weltbank. Die Frage ist: wofĂŒr kĂ€mpfen wir? Ich habe den Eindruck, dass der hauptsĂ€chlich vertretene Standpunkt unter den NGOs immer noch ist, wir sollten diese Institutionen reformieren, ihnen menschliche ZĂŒge verleihen, sie im Interesse der Armen arbeiten lassen usw. Ich halte diese Position, die aus der „50 Jahre ist genug“-Kampagne gegen die Bretton Woods-Institutionen hervorgegangen ist, fĂŒr falsch. Und sie wird auch zunehmend von Menschen bekĂ€mpft, die die RechtmĂ€ssigkeit dieser Washingtoner Institutionen in Frage stellen. Aber es gibt noch viel Verwirrung. Einige glauben, dass IWF und Weltbank gegensĂ€tzliche Rollen spielen, was nicht der Fall ist. Es gibt auch Tendenzen, diese Institutionen isoliert zu betrachten. In der Tat sind sie einfach zwei Werkzeuge, die von den westlichen Eliten benutzt werden, um Nationen zu zerstören, um sie in Territorien umzuwandeln.

Sie denken, dass da einige Menschen von der Weltbank getÀuscht werden?

Diese Leute glauben, die Weltbank hĂ€tte einen menschlichen Zugang, der auf Beseitigung von Armut ausgerichtet sei, wĂ€hrend der IWF Armut schaffe. Oder sie glauben sogar, zwischen den beiden herrsche ein Gegensatz. Das ist Unsinn. Die Weltbank betreibt im wesentlichen dasselbe wie der IWF; sie hat nur andere ZustĂ€ndigkeitsbereiche in der Dritten Welt. So gesehen ist sie viel gefĂ€hrlicher, da ihr vorgeschobener Auftrag, Armut zu bekĂ€mpfen, Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt. Die einfache Wahrheit ist: Wall Street steckt hinter beiden Institutionen. Sie werden von Bankern gefĂŒhrt, nicht von Soziologen.

Freier Handel – Bruder des Krieges

Noch wichtiger: viele Menschen sehen nicht die Verbindung zur NATO. Nur sehr wenige der Organisationen, die die Bretton Woods-Institutionen kritisieren, waren gegen den Angriff auf Jugoslawien. Sie redeten darĂŒber nicht in Seattle und sagen auch jetzt in Washington nichts darĂŒber. Sie demonstrieren gegen freien Handel, gegen den IWF, fĂŒr die Streichung der Schulden der Dritten Welt, aber nicht gegen den Krieg. Aber freier Handel und Krieg gehen Hand in Hand. Damals im 19. Jahrhundert, als die Briten den Chinesen den „freien Handel“ mit Opium aufgezwungen haben, wie auch heute. Vieles wird zwischen IWF und NATO koordiniert. Man hat das in Kosovo gesehen. IWF und Weltbank hatten einen Nachkriegs-Wirtschaftsplan erstellt, einschließlich EinfĂŒhrung des freien Marktes – schon vor dem Einsetzen der Bombenangriffe. Sie arbeiten zusammen. Wenn ein Land sich der IWF-Intervention widersetzt, kommt die NATO oder die NATO gemeinsam mit verschiedenen Geheimdiensten, die die geeigneten ZustĂ€nde fĂŒr die EinfĂŒhrung der IWF-Programme schaffen.

Sehr starker Tobak.

Die LĂ€nder, die den IWF akzeptieren, wie Bulgarien und RumĂ€nien, werden wohl nicht bombardiert, aber mit dem Rechenstift zerstört. In Bulgarien hat der IWF Ă€ußerst drastische Reformen durchgesetzt, IWF-Medizin, die zur Dezimierung der sozialen VerhĂ€ltnisse gefĂŒhrt hat – Pensionsabbau, Fabrikschließungen, Überschwemmung mit billigen Massenprodukten, Abschaffung der freien medizinischen Versorgung, billigen öffentlichen Verkehrsmittel usw. Es ist nicht nur die NATO. Wir sehen das in Zentralasien und am Kaukasus. Hand in Hand mit der Durchsetzung der IWF- und Weltbankreformen und Privatisierungsprogramme finden wir nicht nur die NATO, sondern auch geheime CIA-Operationen – die Einrichtungen des Krieges und des Wirtschaftsmanagements arbeiten auf globaler Ebene zusammen. Zur Zeit werden verschiedene LĂ€nder zermĂŒrbt mit regionalen Konflikten, die offen oder geheim von den westlichen Eliten finanziert werden. Die UCK ist nur ein Beispiel fĂŒr eine von aussen finanzierte aufstĂ€ndische Bewegung. Man findet diese kĂŒnstlich erzeugten Konflikte besonders im Umfeld strategisch wichtiger Pipelines, und sie stehen in Zusammenhang mit Drogenhandel und CIA, zuerst geheim, dann offen in Verbindung mit NATO und der offiziellen Außenpolitik der USA, zuletzt dann mit IWF, Weltbank, regionalen Banken und privaten Investoren. Glieder in einer Kette. Hier ein kleiner Überblick: wir haben die Vereinten Nationen und deren Friedenserhaltungsmethoden – sie spielen eine gewisse Rolle und arbeiten mit der NATO zusammen. Dann haben wir IWF und Weltbank, sowie die regionalen Entwicklungsbanken wie die ADB (Asiatische Entwicklungsbank) usw. In Europa ist es die EuropĂ€ische Bank fĂŒr Wiederaufbau und Entwicklung. Das sind die wesentlichen Bereiche. Manchmal schafft Krieg die Voraussetzungen, und die wirtschaftlichen Institutionen kommen und reißen sich die TrĂŒmmer unter den Nagel. Oder der IWF betreibt die Destabilisierung selbst, wie etwa in Indonesien. Dort bestand er darauf, die Transferzahlungen an die verschiedenen Bundesstaaten zu kĂŒrzen. Das treibt natĂŒrlich Keile in ein Land wie Indonesien, das aus 2000 Inseln mit regionalen Regierungen besteht. Das ist die Geografie des Schlachtplatzes. So ĂŒberlassen sie diese Inseln einfach sich selbst. Sehen Sie, was dadurch erreicht wird?

In anderen Worten – sie bestanden darauf, das Geld fĂŒr die regionalen Regierungen zu kĂŒrzen?

Ja, zum Beispiel fĂŒr Schulen usw. Dadurch – sie machten das gleiche auch in Brasilien – destabilisieren sie das Land, das ja fĂŒr sein Bestehen ein funktionierendes Geldsystem und ein System braucht, das den Einsatz der Steuermittel regelt. Im Fall Indonesiens wird praktisch jede dieser Inseln zu einem kleinen Staat. Jetzt wird die Idee, selbstĂ€ndig zu werden, natĂŒrlich um sich greifen und fĂŒr die verschiedenen ethnischen Gruppen immer attraktiver werden. SelbstverstĂ€ndlich ist ihnen (den Planern) dieses völlig klar – sie haben es ja immer wieder betrieben. So ist es gelaufen in Jugoslawien; so ist es gelaufen in Brasilien; so ist es gelaufen in der ehemaligen Sowjetunion, wo die Regionen sich selbst ĂŒberlassen sind, weil ihnen Moskau kein Geld schickt. Potentiell könnte es in den USA genauso laufen. Auf diese Weise wird jedenfalls mit Sicherheit eine Konfliktsituation hervorgerufen, werden innere Spannungen erzeugt.

Unproduktive Konflikte.

Ja, weil die Menschen in einem Ausmaß in die Armut getrieben werden, dass sie zu kĂ€mpfen beginnen.

Auf jeder Grundlage, besonders ethnischer.

In Somalia etwa gab es keine ethnischen Gruppen, aber es funktionierte auch dort. Man braucht keine multiethnische Gesellschaft, um Aufsplitterungen zu erreichen, um eine Balkanisierung zu erzielen.

Und Sie sagen, dass das Bestandteil eines Plans fĂŒr die Errichtung eines Weltreiches ist?

Ich sage, dass das Rekolonisierung ist. LĂ€nder werden in Territorien umgewandelt, praktisch Kolonien.

Was ist der Unterschied zwischen den beiden?

LĂ€nder oder Territorien?

Ein Land hat eine Regierung. Es hat Einrichtungen. Es hat ein Budget. Es hat Grenzen. Es hat Zollbehörden. Ein Territorium hat nur auf dem Papier eine Regierung, die vom IWF kontrolliert wird. Keine Schulen und KrankenhÀuser, die ja auf Anweisung der Weltbank geschlossen worden sind. Keine Grenzen, da die WTO den freien Handel angeordnet hat. Keine Industrie oder Landwirtschaft, da diese als Ergebnis der Kreditzinsen von 60% / Jahr eingegangen sind, was ebenfalls zum IWF-Programm gehört.

60% pro Jahr?

In Brasilien sind es viel mehr. Ich habe jetzt Botswana im Auge. Die Zinsen sind unertrÀglich hoch.

Und da steht der IWF dahinter?

Sie haben die Kredite limitiert. Sehen Sie? Die Leute können daher keine Bankkredite bekommen; das treibt die Zinsen in die Höhe und bringt die Wirtschaft um. Dann öffnen sie das Land dem freien Handel. So mĂŒssen die örtlich ansĂ€ssigen kapitalistischen Unternehmen mit Krediten der örtlichen Banken mit 60% Zinsen arbeiten und mit Firmen aus den USA oder Europa konkurrieren, die 6 oder 7% Zinsen zahlen. Diese Reformen sind im wesentlichen darauf gerichtet, die regionale kapitalistische Wirtschaftsstruktur zu zerstören.

Wie sollen wir das bekÀmpfen?

Nicht mit einer einseitig ausgerichteten Bewegung. Wir können uns nicht auf die Bretton Woods-Institutionen beschrĂ€nken, oder die WTO oder Umweltthemen oder Gentechnik; wir mĂŒssen das gesamte System sehen. Wenn wir das Ganze sehen, erkennen wir die Verbindung zum Einsatz von Gewalt. Eng verbunden mit diesem Wirtschaftssystem sind die verborgenen Grundelemente der kapitalistischen Ordnung: der militĂ€risch-industrielle Komplex, der Geheimdienstapparat und die Verbindungen zum organisierten Verbrechen einschließlich des Gebrauchs von Drogen zur Finanzierung von Konflikten, die die Öffnung von Nationen fĂŒr die Kontrolle des Westens zum Ziel haben. Von der Kanonenbootdiplomatie sind wir zur Raketendiplomatie gekommen. In der Tat ist es keine Raketendiplomatie. Es ist reiner Bombenterror.

Sie sagten, ein Teil des militĂ€rischen Geheimdienstapparates seien Gangster. Ich weiß, dass sie einiges ĂŒber Drogen geschrieben haben, die als mĂ€chtige wirtschaftliche Waffe eingesetzt werden.

Es ist um einiges komplizierter, da in der Tat die Gangster Handlanger des Großkapitals sind. Sie beherrschen das System in keiner Weise. Die Gangster können deshalb einfach benutzt werden, weil sie niemandem verantwortlich sind. Das geht also viel einfacher. Nehmen wir zum Beispiel Hashim Thaci (FĂŒhrer der UCK) fĂŒr die Regierung in Kosovo. Es macht alles viel einfacher, wenn man einen Gangster wie ihn fĂŒr die Regierung dieses Landes nimmt anstatt eines gewĂ€hlten Regierungschefs, der den BĂŒrgern gegenĂŒber verantwortlich ist. Am besten ist es, einen gewĂ€hlten Gangster zu haben, etwa so einen wie Boris Jelzin. Das ist das Beste – ein gewĂ€hlter Gangster. Auch in den USA haben wir gewĂ€hlte Gangster. Warum? Weil gewĂ€hlte Gangster viel leichter kontrolliert werden können als gewĂ€hlte Nicht-Gangster. Wir mĂŒssen aber verstehen, dass diese Gangster aus offensichtlichen GrĂŒnden sehr gehorsam sind – wenn wir sagen, dass auf diese Weise die Kolonie kriminalisiert wird, stimmt das so nicht. Das funktioniert anders. Sie werden nie eine Situation antreffen, wo diesen Gangstern politische Macht ĂŒbertragen wird. Außer den ganz großen vielleicht. Der illegale Handel ist jedenfalls den großen finanziellen und… geschĂ€ftlichen Unternehmungen gegenĂŒber immer untergeordnet. Ein wichtiger Aspekt ist, dass der IWF auf diese Weise die Grundlagen fĂŒr das Anwachsen von illegalem Handel und GeldwĂ€sche auf der ganzen Welt schafft. Das ist völlig logisch, denn was soll ĂŒbrig bleiben, wenn die legalen Wirtschaftsstrukturen unter dem Druck der IWF-Reformen zusammenbrechen? Es sind Schattenwirtschaft und kriminelle Wirtschaft.

Und das fördert die Entwicklung von KrÀften, die die möglicherweise verantwortungsbewussten legalen KrÀfte ersetzen können.

Ja, der Zusammenbruch der legalen wirtschaftlichen Systeme schafft die Grundlagen fĂŒr die Entwicklung von AufstĂ€nden, die Destabilisierung gewĂ€hlter Regierungen, den Zusammenbruch von Institutionen und die Umwandlung von LĂ€ndern in Territorien, die dann als Kolonien gefĂŒhrt werden.

Michel Chossudovsky, Professor fĂŒr Wirtschaftswissenschaft an der UniversitĂ€t Ottawa, spezialisiert sich auf das Studium der Auswirkungen der Wirtschaftspolitik des Westens auf die Welt.

http://www.emperors-clothes.com 

http://tomheller.de/theholycymbal/interview/michel-chossudovsky.html

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