GIBT ES EINE SYSTEMISCHE AUSWEGLOSIGKEIT ?

die momentane geringsch├Ątzung Keynes-scher grunds├Ątze im oekonomischen mainstream, wird noch verst├Ąrkt von auf systemkonform geb├╝gelten journalisten, welche die verfestigung gew├╝nschter realit├Ąt zus├Ątzlich vorantreiben durch all das, was sie sich nicht gewagt haben zu schreiben. warum beispielsweise die lohnspreizung in eklatanter weise beschleunigt wird, die allermeisten beteiligten von den gesteigerten renditen der produktion ausgeschlossen bleiben, oder wer von den export├╝bersch├╝ssen profitiert. dies unterminiert gezielt das bewusstsein und den widerstand, wenn in einigen jahren der n├Ąchste technologieschub die arbeitswelt erreicht, und sich in den betrieben 50% der stellen in luft aufl├Âsen. da werden sch├Âne worte nicht mehr reichen. sp├Ątestens dann wird auch die politik sich nicht mit neusprech davor dr├╝cken k├Ânnen zu handeln, um weiterhin ihr unverm├Âgen zu kaschieren, den konzernen die handlungs-koordinaten zu diktieren. solche umw├Ąlzungen w├╝rden eigentlich eine grunds├Ątzliche neubewertung der wirtschaftlichen bedingungen und deren konsequenzen auf die b├╝rger unabdingbar machen. f├╝r die bisherigen hauptprofiteure w├Ąre das aber so in etwa der super gau. wenn sich der neoliberalismus wie bisher weiterentwickelt in richtung einer neo-feudalen struktur, wird die schaffung alternativer steuerungsmodelle, die ein humanes selbstbestimmtes leben gestatten, bestimmt nicht auf deren priorit├Ątsliste aufgef├╝hrt sein. unter derartig verengtem blickwinkel, werden die staatlichen organe eher eine verordnung erlassen, und die ‚├╝berz├Ąhligen‘ phantasievoll stigmatisieren, um sie hernach per einschreiben zum marktkonformen patriotischen fr├╝h-ableben vorzuladen. nat├╝rlich alternativlos. oder k├Ânnte es doch so kommen, dass man die ‚rechnung ohne den wirt‘  gemacht hat ?  existiert denn bei der herrschenden apathie der masse ├╝berhaupt noch ein wille dazu sich zu erheben  ?

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